Förderung für Hochschulen und Forschungseinrichtungen für internationale Verbundvorhaben zur genetischen Diversität

Sie forschen zur genetischen Diversität von Kulturpflanzen? Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert internationale Verbundvorhaben wissenschaftlicher Einrichtungen. Erhalten Sie Zuschüsse für Forschung zur agrarökologischen Transition.

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Fördergeber

Sie forschen zur genetischen Diversität von Kulturpflanzen? Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert internationale Verbundvorhaben wissenschaftlicher Einrichtungen. Erhalten Sie Zuschüsse für Forschung zur agrarökologischen Transition.

Was gefördert wird

Sie können eine Förderung für internationale Forschungsprojekte zur genetischen Diversität von Kulturpflanzen erhalten. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) stärkt damit die agrarökologische Transition. Gefördert werden Vorhaben, die zur Resilienz und Leistungsfähigkeit von Nutzpflanzen beitragen.

Im Fokus steht die Nutzung von Genotypen für spezifische Umweltbedingungen. Sie untersuchen dabei agroökologisch relevante Phänotypen und genetische Anpassungsmechanismen. Auch die Pflanzenzüchtung für resilientere Sorten unter Stressbedingungen ist ein wichtiger Bestandteil. Sie erforschen dabei Interaktionen zwischen Pflanzen und Mikrobiomen.

Als Hochschule oder Forschungseinrichtung arbeiten Sie in transnationalen Verbundprojekten zusammen. Diese müssen Partner aus den Staaten der „European Partnership AGROECOLOGY“ einbinden. Die Ergebnisse Ihrer Forschung müssen im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder der Schweiz nutzbar sein. Das BMFTR finanziert Ihre projektbezogenen Ausgaben auf Ausgabenbasis (AZA). Zusätzlich erhalten Sie eine Projektpauschale in Höhe von 20 Prozent.

Wer antragsberechtigt ist

  • Sie benötigen eine Einrichtung in Deutschland für die nichtwirtschaftliche Tätigkeit.
  • Ihr Verbund umfasst Partner aus mindestens zwei weiteren Teilnehmerstaaten.
  • Sie schließen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung mit den Partnern ab.
  • Die Ergebnisse sind im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder der Schweiz nutzbar.
  • Sie legen einen Forschungsdatenmanagementplan vor.

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren für diese Förderung ist dreistufig angelegt.

  • Schritt 1: Reichen Sie zuerst eine Ideenskizze elektronisch beim Förderaufruf-Portal „Agroecology“ (siehe weiterführende Links) ein.
    • Internationale Gutachter bewerten Ihre Skizze nach Exzellenz und Auswirkung.
  • Schritt 2: Reichen Sie nach einer Einladung eine detaillierte Projektskizze ein.
    • Nach erneuter positiver Prüfung werden Sie zur förmlichen Antragsstellung aufgefordert.
  • Schritt 3: Stellen Sie den förmlichen Antrag über das System „easy-Online“ (siehe weiterführende Links).
    • Der Projektträger Jülich prüft Ihren Antrag und erlässt den Bescheid.

Noch keine Beschreibung hinterlegt

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Programmdaten nach der Förderdatenbank des Bundes (BMWK), lizenziert unter CC BY 4.0. Maßgeblich ist die jeweils geltende Richtlinie des Fördergebers. Alle Angaben ohne Gewähr.