Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)

Entwickeln Sie gemeinsam mit anderen Partnern innovative Geschäftsmodelle oder Pionierlösungen? Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt Ihr Projekt im 7. Call des IGP–Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen mit einem Zuschuss von bis zu 600.000 EUR.

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Fördergeber

Entwickeln Sie gemeinsam mit anderen Partnern innovative Geschäftsmodelle oder Pionierlösungen? Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt Ihr Projekt im 7. Call des IGP–Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen mit einem Zuschuss von bis zu 600.000 EUR.

Was gefördert wird

Das Bundesministerium unterstützt Sie bei Ihren Innovationsaktivitäten in Deutschland, die den Fokus auf nichttechnische Neuerungen legen. Hierzu zählen beispielsweise Projekte im digitalen, kreativwirtschaftlichen, sozialen oder ökologischen Bereich.

Im aktuellen 7. Call liegt der Schwerpunkt auf gemeinschaftlichen Projekten (Cross-Innovationen). Sie müssen das Projekt daher zwingend in Kooperation mit mindestens einem weiteren Unternehmen durchführen. Beachten Sie, dass im Call 7 die Förderung von Einzelvorhaben nicht möglich ist.

Sie bekommen die Förderung für folgende Projektformen:

  • Machbarkeitsprojekte: Experimentelle Kooperationsprojekte in der innovativen Frühphase mit dem Charakter von Machbarkeitstests. Sie erhalten die Förderung für bis zu 12 Monate. Im Verbund sind bis zu 150.000 EUR förderfähig. Bei Einzelvorhaben maximal 80.000 EUR.
  • Marktreifeprojekte: Komplexe Kooperationsprojekte zur Ausreifung von Innovationen samt umfangreichen Markttests und Pilotierung am Markt. Sie erhalten die Förderung für bis zu 24 Monate. Im Verbund sind bis zu 600.000 EUR förderfähig. Bei Einzelvorhaben maximal 330.000 EUR.

Die Förderquote hängt von der Art Ihres Projekts und der Größe Ihres Unternehmens ab.

Für Machbarkeitsprojekte erhalten:

  • gemeinnützige kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bis zu 75 % der förderfähigen Kosten,
  • Kleinstunternehmen bis zu 70 % der förderfähigen Kosten,
  • kleine Unternehmen bis zu 65 % der förderfähigen Kosten,
  • mittlere Unternehmen bis zu 60 % der förderfähigen Kosten und
  • Forschungseinrichtungen und Hochschulen bis zu 100 % der förderfähigen Ausgaben (maximal 180.000 EUR pro Zuwendung).

Für Marktreifeprojekte erhalten:

  • gemeinnützige KMU bis zu 60 % der förderfähigen Kosten,
  • Kleinstunternehmen bis zu 55 % der förderfähigen Kosten,
  • kleine Unternehmen bis zu 50 % der förderfähigen Kosten,
  • mittlere Unternehmen bis zu 45 % der förderfähigen Kosten und
  • Forschungseinrichtungen und Hochschulen bis zu 100 % der förderfähigen Ausgaben (maximal 180.000 EUR pro Zuwendung).

Wer antragsberechtigt ist

  • Sie führen das Projekt zwingend in einer Kooperation von mindestens 2 anspruchsberechtigten Unternehmen durch.
  • Sie sind ein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU), ein gemeinnütziges KMU, ein Angehöriger der Freien Berufe, handwerklich oder anderweitig selbstständig tätig oder eine Neugründung.
  • Sie haben eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.
  • Wenn Sie eine Hochschule oder Forschungseinrichtung sind: Sie nehmen ausschließlich als Kooperationspartner an dem Vorhaben teil. Sie übernehmen höchstens 50 % der Arbeitsleistung (in Personenmonaten) und höchstens 50 % der förderfähigen Ausgaben.
  • Sie schließen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung mit Ihren Projektpartnern ab.
  • Der Partner mit dem geringsten Anteil im Projekt erbringt mindestens 20 % der Arbeitsleistung in Personenmonaten.
  • Ihre Problemlösung ist neuartig (z. B. ein bislang nicht existierendes Servicekonzept oder Geschäftsmodell) und hat auch im internationalen Vergleich einen deutlichen Neuigkeitswert.
  • Sie können das Projekt ohne die Förderung gar nicht, nur mit erheblicher Zeitverzögerung oder in bedeutend geringerem Umfang realisieren.
  • Sie können den nötigen Eigenanteil aufbringen und verfügen über eine ordnungsgemäße Geschäftsführung sowie ein geordnetes Rechnungswesen.

Ausschlussgründe:

  • Projekte, die lediglich routinemäßige Anpassungsarbeiten an bestehenden Konzepten beinhalten.
  • Projekte, die der Abarbeitung eines Auftrags für Dritte dienen.
  • Projekte, die bereits durch andere öffentliche Förderprogramme des Bundes, der Länder oder der Europäischen Union unterstützt werden (Doppelförderung).
  • Projekte, mit denen Sie bereits vor dem bestätigten Eingang des Vollantrags begonnen haben.
  • Sie haben in den 12 Monaten vor dem Ende der Frist zum Eingang des Teilnahmeantrags bereits eine Bewilligung für ein anderes IGP–Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen-Projekt erhalten.
  • Über Ihr Vermögen wurde ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet.
  • Sie sind einer Rückforderungsanordnung der Europäischen Kommission aufgrund einer unzulässigen Beihilfe nicht nachgekommen.
  • Sie gehören zu einem Sektor oder erfüllen Voraussetzungen, die nach Artikel 1 Absatz 1 der geltenden EU-De-minimis-Verordnung von Förderungen ausgeschlossen sind (etwa in der Primärproduktion von landwirtschaftlichen Erzeugnissen oder der Fischerei).

Antragsverfahren

Sie können die Förderung in einem mehrstufigen Verfahren beantragen.

  • 1. Stufe: Sie reichen als Projektverbund eine Ideenskizze (Teilnahmeantrag) elektronisch über die Plattform positron:s (siehe weiterführende Links) ein.
  • 2. Stufe: Eine Jury bewertet Ihre Skizze. Bei einer positiven Bewertung lädt der Projektträger Sie voraussichtlich im Januar 2027 zu einer kurzen Präsentation (Pitch) ein.
  • 3. Stufe: Wenn Sie im Wettbewerb überzeugen, werden Sie zur Vollantragsstellung aufgefordert. Sie reichen den förmlichen Antrag innerhalb von 6 bis 8 Wochen über das System ?easy-Online“ (siehe weiterführende Links) ein. Nach der Prüfung erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid über die Bewilligung.

Noch keine Beschreibung hinterlegt

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Programmdaten nach der Förderdatenbank des Bundes (BMWK), lizenziert unter CC BY 4.0. Maßgeblich ist die jeweils geltende Richtlinie des Fördergebers. Alle Angaben ohne Gewähr.